preise auf der Website transparent zeigen

specialpage

11. Januar 2026

Preise auf der Website zeigen: Transparenz oder taktischer Fehler?

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11. Januar 2026

Preise auf der Website zeigen: Transparenz oder taktischer Fehler?

„Über Geld spricht man nicht“ – dieses Sprichwort sitzt gerade in der Schweizer Geschäftswelt tief. Besonders Dienstleister, Berater und Handwerker zögern, ihre Preise öffentlich auf die Website zu stellen. Die Angst ist gross: Schrecke ich Kunden ab? Nutzt die Konkurrenz das aus? Auf der anderen Seite steht der moderne Nutzer. Wir sind es gewohnt, alles sofort vergleichen zu können. Wenn eine Website keine Preisindikation liefert, fühlen wir uns oft unsicher oder vermuten hinter dem „Preis auf Anfrage“ eine extrem teure Rechnung. In diesem Artikel schauen wir uns die psychologischen Vor- und Nachteile an und ich zeige dir, wie du das Preis-Dilemma für dein Business löst.

Die Vorteile: Warum Preistransparenz ein Kundenmagnet ist

1. Du qualifizierst deine Leads vor

Nichts verschwendet mehr Zeit als ein einstündiges Beratungsgespräch mit einem Interessenten, der am Ende feststellt, dass dein Service sein Budget um das Zehnfache übersteigt. Wenn du Preise (oder Preisspannen) nennst, sortierst du „Schnäppchenjäger“ automatisch aus. Die Anfragen, die reinkommen, haben eine viel höhere Abschlusschance.

2. Vertrauensaufbau durch Offenheit

Transparenz schafft Vertrauen. Wer seine Preise zeigt, signalisiert: „Ich habe nichts zu verstecken. Mein Angebot ist diesen Preis wert.“ In einer digitalen Welt, in der alles nach „Fake“ riecht, wirkt Ehrlichkeit extrem erfrischend und professionell.

3. SEO-Vorteil: Du beantwortest die brennendste Frage

Google möchte die Fragen der Nutzer beantworten. Und eine der häufigsten Fragen ist nun mal: „Was kostet das?“ Wenn du diese Frage auf deiner Seite ausführlich beantwortest, hast du gute Chancen, in den Suchergebnissen ganz oben zu landen – vor der Konkurrenz, die das Thema totschweigt.

Die Nachteile: Warum viele KMU zögern

1. Vergleichbarkeit auf den reinen Preis

Wenn du nur eine Zahl nennst, ohne den Wert deiner Arbeit zu erklären, wirst du vergleichbar. Ein potenzieller Kunde sieht bei dir „2'000 CHF“ und bei der Konkurrenz „1'800 CHF“ – und entscheidet sich für das Billigere, weil er den Qualitätsunterschied online gar nicht erkennt.

2. Die Konkurrenz schläft nicht

Natürlich schauen auch Mitbewerber auf deine Seite. Wenn sie deine Preise kennen, können sie versuchen, dich gezielt zu unterbieten. (Wobei man sich fragen muss: Willst du Kunden, die nur wegen 50 Franken Ersparnis zum Konkurrenten rennen?)

3. Komplexe Leistungen lassen sich schwer fixieren

Besonders bei individuellen Projekten (wie Webdesign oder Gartenbau) ist ein Fixpreis vorher fast unmöglich zu nennen. Ein „Pauschalpreis“ kann hier zur Falle werden, wenn der Aufwand am Ende viel höher ist als gedacht.

Der goldene Mittelweg: Die „Ab-Preise“ Strategie

Du musst dich nicht zwischen „Nichts sagen“ und „Fixpreisen“ entscheiden. Für Schweizer KMU hat sich ein hybrides Modell bewährt:

Strategie

Wie es funktioniert

Warum es gut ist

Paketpreise

Du schnürst 3 Pakete (Basic, Pro, Premium).

Der Kunde bekommt ein Gefühl für die Grössenordnung.

Preisspannen

„Ein typisches Projekt liegt zwischen 3'000 und 5'000 CHF“.

Du bleibst flexibel, nennst aber eine Hausnummer.

Stundensätze

Du nennst klar deinen Ansatz (z.B. 160 CHF/Std.).

Maximale Transparenz bei Dienstleistungen nach Aufwand.

Praxis-Beispiel: Die psychologische Verankerung (Anchoring)

Stell dir vor, du bist Fotograf. Statt zu schreiben „Preis auf Anfrage“, schreibst du:

„Ein professionelles Business-Shooting startet bei 450 CHF. Die meisten meiner Kunden investieren inklusive Retusche und Nutzungsrechten etwa 800 bis 1'200 CHF.“

Was passiert psychologisch? 1. Der Kunde ist nicht geschockt, wenn die Offerte später 1'000 CHF beträgt.

2. Er sieht, dass du Erfahrung hast, weil du weisst, was Kunden „normalerweise“ ausgeben.

3. Wer nur 50 CHF ausgeben will, meldet sich gar nicht erst – du sparst Zeit.

Fazit: Mut zur Lücke (im Portemonnaie des Kunden)

Solltest du Preise zeigen? Meiner Meinung nach: Ja, aber mit Kontext. Nenne keine nackten Zahlen. Erkläre immer, welcher Nutzen und welcher Aufwand hinter dem Preis steckt. Wenn du Angst hast, dass deine Preise zu hoch wirken, ist das oft ein Zeichen dafür, dass deine Website den Wert deiner Arbeit noch nicht gut genug verkauft.

Mein Tipp: Erstelle eine Unterseite „Preise“ oder „Investition“. Selbst wenn du dort nur erklärst, wie sich deine Preise zusammensetzen, wirst du bei Google besser ranken als alle anderen.

Die Vorteile: Warum Preistransparenz ein Kundenmagnet ist

1. Du qualifizierst deine Leads vor

Nichts verschwendet mehr Zeit als ein einstündiges Beratungsgespräch mit einem Interessenten, der am Ende feststellt, dass dein Service sein Budget um das Zehnfache übersteigt. Wenn du Preise (oder Preisspannen) nennst, sortierst du „Schnäppchenjäger“ automatisch aus. Die Anfragen, die reinkommen, haben eine viel höhere Abschlusschance.

2. Vertrauensaufbau durch Offenheit

Transparenz schafft Vertrauen. Wer seine Preise zeigt, signalisiert: „Ich habe nichts zu verstecken. Mein Angebot ist diesen Preis wert.“ In einer digitalen Welt, in der alles nach „Fake“ riecht, wirkt Ehrlichkeit extrem erfrischend und professionell.

3. SEO-Vorteil: Du beantwortest die brennendste Frage

Google möchte die Fragen der Nutzer beantworten. Und eine der häufigsten Fragen ist nun mal: „Was kostet das?“ Wenn du diese Frage auf deiner Seite ausführlich beantwortest, hast du gute Chancen, in den Suchergebnissen ganz oben zu landen – vor der Konkurrenz, die das Thema totschweigt.

Die Nachteile: Warum viele KMU zögern

1. Vergleichbarkeit auf den reinen Preis

Wenn du nur eine Zahl nennst, ohne den Wert deiner Arbeit zu erklären, wirst du vergleichbar. Ein potenzieller Kunde sieht bei dir „2'000 CHF“ und bei der Konkurrenz „1'800 CHF“ – und entscheidet sich für das Billigere, weil er den Qualitätsunterschied online gar nicht erkennt.

2. Die Konkurrenz schläft nicht

Natürlich schauen auch Mitbewerber auf deine Seite. Wenn sie deine Preise kennen, können sie versuchen, dich gezielt zu unterbieten. (Wobei man sich fragen muss: Willst du Kunden, die nur wegen 50 Franken Ersparnis zum Konkurrenten rennen?)

3. Komplexe Leistungen lassen sich schwer fixieren

Besonders bei individuellen Projekten (wie Webdesign oder Gartenbau) ist ein Fixpreis vorher fast unmöglich zu nennen. Ein „Pauschalpreis“ kann hier zur Falle werden, wenn der Aufwand am Ende viel höher ist als gedacht.

Der goldene Mittelweg: Die „Ab-Preise“ Strategie

Du musst dich nicht zwischen „Nichts sagen“ und „Fixpreisen“ entscheiden. Für Schweizer KMU hat sich ein hybrides Modell bewährt:

Strategie

Wie es funktioniert

Warum es gut ist

Paketpreise

Du schnürst 3 Pakete (Basic, Pro, Premium).

Der Kunde bekommt ein Gefühl für die Grössenordnung.

Preisspannen

„Ein typisches Projekt liegt zwischen 3'000 und 5'000 CHF“.

Du bleibst flexibel, nennst aber eine Hausnummer.

Stundensätze

Du nennst klar deinen Ansatz (z.B. 160 CHF/Std.).

Maximale Transparenz bei Dienstleistungen nach Aufwand.

Praxis-Beispiel: Die psychologische Verankerung (Anchoring)

Stell dir vor, du bist Fotograf. Statt zu schreiben „Preis auf Anfrage“, schreibst du:

„Ein professionelles Business-Shooting startet bei 450 CHF. Die meisten meiner Kunden investieren inklusive Retusche und Nutzungsrechten etwa 800 bis 1'200 CHF.“

Was passiert psychologisch? 1. Der Kunde ist nicht geschockt, wenn die Offerte später 1'000 CHF beträgt.

2. Er sieht, dass du Erfahrung hast, weil du weisst, was Kunden „normalerweise“ ausgeben.

3. Wer nur 50 CHF ausgeben will, meldet sich gar nicht erst – du sparst Zeit.

Fazit: Mut zur Lücke (im Portemonnaie des Kunden)

Solltest du Preise zeigen? Meiner Meinung nach: Ja, aber mit Kontext. Nenne keine nackten Zahlen. Erkläre immer, welcher Nutzen und welcher Aufwand hinter dem Preis steckt. Wenn du Angst hast, dass deine Preise zu hoch wirken, ist das oft ein Zeichen dafür, dass deine Website den Wert deiner Arbeit noch nicht gut genug verkauft.

Mein Tipp: Erstelle eine Unterseite „Preise“ oder „Investition“. Selbst wenn du dort nur erklärst, wie sich deine Preise zusammensetzen, wirst du bei Google besser ranken als alle anderen.

Autor: Livio Bätschmann

Livio Bätschmann ist Webdesigner und SEO-Profi aus der Ostschweiz und Gründer von specialpage. Er unterstützt KMU, Startups und Selbstständige dabei, mehr Sichtbarkeit, Vertrauen und Anfragen über ihre Website zu gewinnen. Durch zahlreiche Kundenprojekte hat er breite Erfahrung in Webdesign, Local SEO, Conversion-Optimierung und datenbasiertem Marketing aufgebaut.


Sein Wissen teilt Livio regelmässig in über 135 Blogbeiträgen, auf Social Media und in Communities rund um Webdesign, SEO und Online-Marketing. Dabei verbindet er Praxis, kreative Denkweise und klare Daten, um echten Mehrwert zu bieten.

Schwerpunkte:
Webdesign, Local SEO Schweiz, Landingpages, Conversion-Optimierung, Content-Strategie

Letzte Aktualisierung:

11.01.2026

Portrait von Livio Bätschmann, Webdesigner und SEO-Marketer

Häufigste Fragen kurz beantwortet

Häufigste Fragen kurz beantwortet

Was, wenn meine Konkurrenz mich unterbietet?

Verliere ich dadurch nicht die Chance auf ein Verkaufsgespräch?

Wie gehe ich mit individuellen Offerten um?

Was, wenn meine Konkurrenz mich unterbietet?

Verliere ich dadurch nicht die Chance auf ein Verkaufsgespräch?

Wie gehe ich mit individuellen Offerten um?

„Über Geld spricht man nicht“ – dieses Sprichwort sitzt gerade in der Schweizer Geschäftswelt tief. Besonders Dienstleister, Berater und Handwerker zögern, ihre Preise öffentlich auf die Website zu stellen. Die Angst ist gross: Schrecke ich Kunden ab? Nutzt die Konkurrenz das aus? Auf der anderen Seite steht der moderne Nutzer. Wir sind es gewohnt, alles sofort vergleichen zu können. Wenn eine Website keine Preisindikation liefert, fühlen wir uns oft unsicher oder vermuten hinter dem „Preis auf Anfrage“ eine extrem teure Rechnung. In diesem Artikel schauen wir uns die psychologischen Vor- und Nachteile an und ich zeige dir, wie du das Preis-Dilemma für dein Business löst.

Die Vorteile: Warum Preistransparenz ein Kundenmagnet ist

1. Du qualifizierst deine Leads vor

Nichts verschwendet mehr Zeit als ein einstündiges Beratungsgespräch mit einem Interessenten, der am Ende feststellt, dass dein Service sein Budget um das Zehnfache übersteigt. Wenn du Preise (oder Preisspannen) nennst, sortierst du „Schnäppchenjäger“ automatisch aus. Die Anfragen, die reinkommen, haben eine viel höhere Abschlusschance.

2. Vertrauensaufbau durch Offenheit

Transparenz schafft Vertrauen. Wer seine Preise zeigt, signalisiert: „Ich habe nichts zu verstecken. Mein Angebot ist diesen Preis wert.“ In einer digitalen Welt, in der alles nach „Fake“ riecht, wirkt Ehrlichkeit extrem erfrischend und professionell.

3. SEO-Vorteil: Du beantwortest die brennendste Frage

Google möchte die Fragen der Nutzer beantworten. Und eine der häufigsten Fragen ist nun mal: „Was kostet das?“ Wenn du diese Frage auf deiner Seite ausführlich beantwortest, hast du gute Chancen, in den Suchergebnissen ganz oben zu landen – vor der Konkurrenz, die das Thema totschweigt.

Die Nachteile: Warum viele KMU zögern

1. Vergleichbarkeit auf den reinen Preis

Wenn du nur eine Zahl nennst, ohne den Wert deiner Arbeit zu erklären, wirst du vergleichbar. Ein potenzieller Kunde sieht bei dir „2'000 CHF“ und bei der Konkurrenz „1'800 CHF“ – und entscheidet sich für das Billigere, weil er den Qualitätsunterschied online gar nicht erkennt.

2. Die Konkurrenz schläft nicht

Natürlich schauen auch Mitbewerber auf deine Seite. Wenn sie deine Preise kennen, können sie versuchen, dich gezielt zu unterbieten. (Wobei man sich fragen muss: Willst du Kunden, die nur wegen 50 Franken Ersparnis zum Konkurrenten rennen?)

3. Komplexe Leistungen lassen sich schwer fixieren

Besonders bei individuellen Projekten (wie Webdesign oder Gartenbau) ist ein Fixpreis vorher fast unmöglich zu nennen. Ein „Pauschalpreis“ kann hier zur Falle werden, wenn der Aufwand am Ende viel höher ist als gedacht.

Der goldene Mittelweg: Die „Ab-Preise“ Strategie

Du musst dich nicht zwischen „Nichts sagen“ und „Fixpreisen“ entscheiden. Für Schweizer KMU hat sich ein hybrides Modell bewährt:

Strategie

Wie es funktioniert

Warum es gut ist

Paketpreise

Du schnürst 3 Pakete (Basic, Pro, Premium).

Der Kunde bekommt ein Gefühl für die Grössenordnung.

Preisspannen

„Ein typisches Projekt liegt zwischen 3'000 und 5'000 CHF“.

Du bleibst flexibel, nennst aber eine Hausnummer.

Stundensätze

Du nennst klar deinen Ansatz (z.B. 160 CHF/Std.).

Maximale Transparenz bei Dienstleistungen nach Aufwand.

Praxis-Beispiel: Die psychologische Verankerung (Anchoring)

Stell dir vor, du bist Fotograf. Statt zu schreiben „Preis auf Anfrage“, schreibst du:

„Ein professionelles Business-Shooting startet bei 450 CHF. Die meisten meiner Kunden investieren inklusive Retusche und Nutzungsrechten etwa 800 bis 1'200 CHF.“

Was passiert psychologisch? 1. Der Kunde ist nicht geschockt, wenn die Offerte später 1'000 CHF beträgt.

2. Er sieht, dass du Erfahrung hast, weil du weisst, was Kunden „normalerweise“ ausgeben.

3. Wer nur 50 CHF ausgeben will, meldet sich gar nicht erst – du sparst Zeit.

Fazit: Mut zur Lücke (im Portemonnaie des Kunden)

Solltest du Preise zeigen? Meiner Meinung nach: Ja, aber mit Kontext. Nenne keine nackten Zahlen. Erkläre immer, welcher Nutzen und welcher Aufwand hinter dem Preis steckt. Wenn du Angst hast, dass deine Preise zu hoch wirken, ist das oft ein Zeichen dafür, dass deine Website den Wert deiner Arbeit noch nicht gut genug verkauft.

Mein Tipp: Erstelle eine Unterseite „Preise“ oder „Investition“. Selbst wenn du dort nur erklärst, wie sich deine Preise zusammensetzen, wirst du bei Google besser ranken als alle anderen.

Autor: Livio Bätschmann

Livio Bätschmann ist Webdesigner und SEO-Profi aus der Ostschweiz und Gründer von specialpage. Er unterstützt KMU, Startups und Selbstständige dabei, mehr Sichtbarkeit, Vertrauen und Anfragen über ihre Website zu gewinnen. Durch zahlreiche Kundenprojekte hat er breite Erfahrung in Webdesign, Local SEO, Conversion-Optimierung und datenbasiertem Marketing aufgebaut.


Sein Wissen teilt Livio regelmässig in über 135 Blogbeiträgen, auf Social Media und in Communities rund um Webdesign, SEO und Online-Marketing. Dabei verbindet er Praxis, kreative Denkweise und klare Daten, um echten Mehrwert zu bieten.

Schwerpunkte:
Webdesign, Local SEO Schweiz, Landingpages, Conversion-Optimierung, Content-Strategie

Letzte Aktualisierung:

11.01.2026

Portrait von Livio Bätschmann, Webdesigner und SEO-Marketer

Häufigste Fragen kurz beantwortet

Was kostet eine Website bei specialpage?

Wie lange dauert die Umsetzung?

Mit welchem System arbeitest du?

Kann ich die Website später selbst bearbeiten?

Was brauche ich für den Start?