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13. Februar 2026
Domain-Umzug geplant: Was tun?

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13. Februar 2026
Domain-Umzug geplant: Was tun?
Hand aufs Herz: Freiwillig zieht niemand mit seiner Domain um. Meistens passiert es erst, wenn der Frust über den alten Hoster grösser ist als die Angst vor dem technischen Chaos. Entweder die Preise steigen plötzlich, der Support antwortet nur mit Textbausteinen oder die Ladezeit erinnert an die Ära der Modems.
1. Den Auth-Code sichern (Der Hausschlüssel)
Bevor du irgendetwas kündigst, brauchst du den sogenannten Auth-Code (auch Transfer-Code genannt). Den bekommst du von deinem alten Anbieter.
Meine Erfahrung: Warte nicht bis zum letzten Tag der Kündigungsfrist. Manche Anbieter lassen sich Zeit mit der Herausgabe. Fordere ihn frühzeitig an.
2. E-Mails sichern – der häufigste Fehler
Viele vergessen, dass beim Domain-Umzug oft auch das E-Mail-Konto beim alten Anbieter gelöscht wird.
Was tun? Sichere deine Mails lokal (z. B. in Outlook) oder nutze Tools, die dein Postfach 1:1 zum neuen Anbieter kopieren. Nichts ist mehr ärgerlich als verlorene Kundenanfragen, nur weil der Posteingang weg ist.
3. Website-Daten und Datenbank umziehen
Wenn du auch das Hosting (den Speicherplatz) wechselst, ziehst du quasi in ein neues Haus um.
Backup machen: Kopiere alle Dateien via FTP.
Datenbank exportieren: Deine Inhalte liegen in der Datenbank. Ohne die ist deine Seite leer.
Testlauf: Installiere die Seite beim neuen Anbieter erst unter einer Test-URL, um zu sehen, ob alles läuft.
4. SEO-Ranking behalten (301-Weiterleitungen)
Wenn sich mit dem Umzug auch deine Linkstruktur ändert (z. B. von .com auf .ch), musst du Google sagen, wo die neuen Inhalte liegen.
Was tun? Nutze sogenannte 301-Weiterleitungen. Das ist wie ein Nachsendeauftrag bei der Post. Ohne diesen Auftrag fängst du bei Google wieder bei Null an.
Praxisbeispiele aus meinem Alltag
Szenario | Gefahr | Lösung (Was tun?) |
Nur der Provider wechselt | E-Mails sind weg. | Postfächer vorab beim neuen Anbieter identisch anlegen. |
Domain-Name ändert sich | Ranking-Verlust. | 301-Redirects in der |
SSL-Zertifikat fehlt | "Nicht sicher"-Warnung. | Sofort nach dem Umzug beim neuen Hoster das SSL (Let's Encrypt) aktivieren. |
Fazit: Keine Panik beim Zügeln
Ein Domain-Umzug ist Routine, wenn man die Checkliste im Kopf hat. Die wichtigste Regel: Kündige den alten Vertrag erst, wenn beim neuen Anbieter alles läuft. So hast du immer einen Plan B, falls es doch mal hakt.
Autor: Livio Bätschmann
Livio Bätschmann ist Webdesigner und SEO-Profi aus der Ostschweiz und Gründer von specialpage. Er unterstützt KMU, Startups und Selbstständige dabei, mehr Sichtbarkeit, Vertrauen und Anfragen über ihre Website zu gewinnen. Durch zahlreiche Kundenprojekte hat er breite Erfahrung in Webdesign, Local SEO, Conversion-Optimierung und datenbasiertem Marketing aufgebaut.
Sein Wissen teilt Livio regelmässig in über 150 Blogbeiträgen, auf Social Media und in Communities rund um Webdesign, SEO und Online-Marketing. Dabei verbindet er Praxis, kreative Denkweise und klare Daten, um echten Mehrwert zu bieten.
Schwerpunkte:
Webdesign, Local SEO Schweiz, Landingpages, Conversion-Optimierung, Content-Strategie
Letzte Aktualisierung:
13.02.2026

Häufigste Fragen kurz beantwortet
Wie lange dauert ein Domain-Umzug?
Ist meine Website während des Umzugs offline?
Kann ich meine E-Mail-Adressen behalten?
Hand aufs Herz: Freiwillig zieht niemand mit seiner Domain um. Meistens passiert es erst, wenn der Frust über den alten Hoster grösser ist als die Angst vor dem technischen Chaos. Entweder die Preise steigen plötzlich, der Support antwortet nur mit Textbausteinen oder die Ladezeit erinnert an die Ära der Modems.
1. Den Auth-Code sichern (Der Hausschlüssel)
Bevor du irgendetwas kündigst, brauchst du den sogenannten Auth-Code (auch Transfer-Code genannt). Den bekommst du von deinem alten Anbieter.
Meine Erfahrung: Warte nicht bis zum letzten Tag der Kündigungsfrist. Manche Anbieter lassen sich Zeit mit der Herausgabe. Fordere ihn frühzeitig an.
2. E-Mails sichern – der häufigste Fehler
Viele vergessen, dass beim Domain-Umzug oft auch das E-Mail-Konto beim alten Anbieter gelöscht wird.
Was tun? Sichere deine Mails lokal (z. B. in Outlook) oder nutze Tools, die dein Postfach 1:1 zum neuen Anbieter kopieren. Nichts ist mehr ärgerlich als verlorene Kundenanfragen, nur weil der Posteingang weg ist.
3. Website-Daten und Datenbank umziehen
Wenn du auch das Hosting (den Speicherplatz) wechselst, ziehst du quasi in ein neues Haus um.
Backup machen: Kopiere alle Dateien via FTP.
Datenbank exportieren: Deine Inhalte liegen in der Datenbank. Ohne die ist deine Seite leer.
Testlauf: Installiere die Seite beim neuen Anbieter erst unter einer Test-URL, um zu sehen, ob alles läuft.
4. SEO-Ranking behalten (301-Weiterleitungen)
Wenn sich mit dem Umzug auch deine Linkstruktur ändert (z. B. von .com auf .ch), musst du Google sagen, wo die neuen Inhalte liegen.
Was tun? Nutze sogenannte 301-Weiterleitungen. Das ist wie ein Nachsendeauftrag bei der Post. Ohne diesen Auftrag fängst du bei Google wieder bei Null an.
Praxisbeispiele aus meinem Alltag
Szenario | Gefahr | Lösung (Was tun?) |
Nur der Provider wechselt | E-Mails sind weg. | Postfächer vorab beim neuen Anbieter identisch anlegen. |
Domain-Name ändert sich | Ranking-Verlust. | 301-Redirects in der |
SSL-Zertifikat fehlt | "Nicht sicher"-Warnung. | Sofort nach dem Umzug beim neuen Hoster das SSL (Let's Encrypt) aktivieren. |
Fazit: Keine Panik beim Zügeln
Ein Domain-Umzug ist Routine, wenn man die Checkliste im Kopf hat. Die wichtigste Regel: Kündige den alten Vertrag erst, wenn beim neuen Anbieter alles läuft. So hast du immer einen Plan B, falls es doch mal hakt.
Autor: Livio Bätschmann
Livio Bätschmann ist Webdesigner und SEO-Profi aus der Ostschweiz und Gründer von specialpage. Er unterstützt KMU, Startups und Selbstständige dabei, mehr Sichtbarkeit, Vertrauen und Anfragen über ihre Website zu gewinnen. Durch zahlreiche Kundenprojekte hat er breite Erfahrung in Webdesign, Local SEO, Conversion-Optimierung und datenbasiertem Marketing aufgebaut.
Sein Wissen teilt Livio regelmässig in über 150 Blogbeiträgen, auf Social Media und in Communities rund um Webdesign, SEO und Online-Marketing. Dabei verbindet er Praxis, kreative Denkweise und klare Daten, um echten Mehrwert zu bieten.
Schwerpunkte:
Webdesign, Local SEO Schweiz, Landingpages, Conversion-Optimierung, Content-Strategie
Letzte Aktualisierung:
13.02.2026

Häufigste Fragen kurz beantwortet
Was kostet eine Website bei specialpage?
Wie lange dauert die Umsetzung?
Mit welchem System arbeitest du?
Kann ich die Website später selbst bearbeiten?
Was brauche ich für den Start?
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