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13. Februar 2026
Google Fonts Abmahnung Schweiz: Was tun?

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13. Februar 2026
Google Fonts Abmahnung Schweiz: Was tun?
In der Schweiz flattert bei immer mehr Unternehmen Post von Anwälten oder Privatpersonen ein. Der Vorwurf: Die Einbindung von Google Fonts verstosse gegen das Datenschutzgesetz (nDSG), da die IP-Adresse des Besuchers ungefragt an Google in die USA gesendet wird. Aber musst du wirklich zahlen? Wir zeigen dir, was jetzt zu tun ist.
Das Problem: Warum wird abgemahnt?
Wenn deine Website Google Fonts „dynamisch“ lädt, verbindet sich der Browser deines Besuchers direkt mit den Google-Servern. Dabei wird die IP-Adresse übertragen. Da die IP-Adresse als personenbezogenes Datum gilt, sehen Abmahner darin eine Verletzung der Privatsphäre.
Sofort-Hilfe: Was tun bei Post vom Anwalt?
Ruhe bewahren: Nicht sofort alles unterschreiben oder blind bezahlen.
Prüfen: Nutzt deine Website die Schriften wirklich dynamisch? (Rechtsklick auf Website > „Seitenquelltext anzeigen“ > Suche nach
fonts.googleapis.com).Nicht ignorieren, aber kritisch sein: In vielen Fällen handelt es sich um Massenabmahnungen, die rechtlich oft auf wackligen Beinen stehen.
Technischen Fehler beheben: Das ist der wichtigste Schritt, um weitere Forderungen zu vermeiden.
Technische Lösung: So bindest du Fonts lokal ein
Damit kein Kontakt zu Google mehr stattfindet, musst du die Schriftarten auf deinem eigenen Server speichern.
Methode | Vorgehen | Eignung |
Plugin (WordPress) | Plugins wie „Local Google Fonts“ nutzen | Für Anfänger |
Elementor / Divi | Google Fonts in den Einstellungen deaktivieren und manuell hochladen | Für Builder-Nutzer |
Manuell | Schriften herunterladen, per FTP hochladen und CSS anpassen | Für Profis |
6. Fazit
Eine Abmahnung ist ärgerlich, aber kein Weltuntergang. Wenn du Google Fonts lokal einbindest, schlägst du zwei Fliegen mit einer Klappe: Du bist datenschutzkonform nach dem Schweizer nDSG und deine Website lädt oft sogar schneller, da keine externe Verbindung mehr aufgebaut werden muss.
Autor: Livio Bätschmann
Livio Bätschmann ist Webdesigner und SEO-Profi aus der Ostschweiz und Gründer von specialpage. Er unterstützt KMU, Startups und Selbstständige dabei, mehr Sichtbarkeit, Vertrauen und Anfragen über ihre Website zu gewinnen. Durch zahlreiche Kundenprojekte hat er breite Erfahrung in Webdesign, Local SEO, Conversion-Optimierung und datenbasiertem Marketing aufgebaut.
Sein Wissen teilt Livio regelmässig in über 150 Blogbeiträgen, auf Social Media und in Communities rund um Webdesign, SEO und Online-Marketing. Dabei verbindet er Praxis, kreative Denkweise und klare Daten, um echten Mehrwert zu bieten.
Schwerpunkte:
Webdesign, Local SEO Schweiz, Landingpages, Conversion-Optimierung, Content-Strategie
Letzte Aktualisierung:
13.02.2026

Häufigste Fragen kurz beantwortet
Muss ich die geforderten 100 bis 500 Franken zahlen?
Was ist der „Google Webfonts Helper“?
Reicht ein Cookie-Banner nicht aus?
In der Schweiz flattert bei immer mehr Unternehmen Post von Anwälten oder Privatpersonen ein. Der Vorwurf: Die Einbindung von Google Fonts verstosse gegen das Datenschutzgesetz (nDSG), da die IP-Adresse des Besuchers ungefragt an Google in die USA gesendet wird. Aber musst du wirklich zahlen? Wir zeigen dir, was jetzt zu tun ist.
Das Problem: Warum wird abgemahnt?
Wenn deine Website Google Fonts „dynamisch“ lädt, verbindet sich der Browser deines Besuchers direkt mit den Google-Servern. Dabei wird die IP-Adresse übertragen. Da die IP-Adresse als personenbezogenes Datum gilt, sehen Abmahner darin eine Verletzung der Privatsphäre.
Sofort-Hilfe: Was tun bei Post vom Anwalt?
Ruhe bewahren: Nicht sofort alles unterschreiben oder blind bezahlen.
Prüfen: Nutzt deine Website die Schriften wirklich dynamisch? (Rechtsklick auf Website > „Seitenquelltext anzeigen“ > Suche nach
fonts.googleapis.com).Nicht ignorieren, aber kritisch sein: In vielen Fällen handelt es sich um Massenabmahnungen, die rechtlich oft auf wackligen Beinen stehen.
Technischen Fehler beheben: Das ist der wichtigste Schritt, um weitere Forderungen zu vermeiden.
Technische Lösung: So bindest du Fonts lokal ein
Damit kein Kontakt zu Google mehr stattfindet, musst du die Schriftarten auf deinem eigenen Server speichern.
Methode | Vorgehen | Eignung |
Plugin (WordPress) | Plugins wie „Local Google Fonts“ nutzen | Für Anfänger |
Elementor / Divi | Google Fonts in den Einstellungen deaktivieren und manuell hochladen | Für Builder-Nutzer |
Manuell | Schriften herunterladen, per FTP hochladen und CSS anpassen | Für Profis |
6. Fazit
Eine Abmahnung ist ärgerlich, aber kein Weltuntergang. Wenn du Google Fonts lokal einbindest, schlägst du zwei Fliegen mit einer Klappe: Du bist datenschutzkonform nach dem Schweizer nDSG und deine Website lädt oft sogar schneller, da keine externe Verbindung mehr aufgebaut werden muss.
Autor: Livio Bätschmann
Livio Bätschmann ist Webdesigner und SEO-Profi aus der Ostschweiz und Gründer von specialpage. Er unterstützt KMU, Startups und Selbstständige dabei, mehr Sichtbarkeit, Vertrauen und Anfragen über ihre Website zu gewinnen. Durch zahlreiche Kundenprojekte hat er breite Erfahrung in Webdesign, Local SEO, Conversion-Optimierung und datenbasiertem Marketing aufgebaut.
Sein Wissen teilt Livio regelmässig in über 150 Blogbeiträgen, auf Social Media und in Communities rund um Webdesign, SEO und Online-Marketing. Dabei verbindet er Praxis, kreative Denkweise und klare Daten, um echten Mehrwert zu bieten.
Schwerpunkte:
Webdesign, Local SEO Schweiz, Landingpages, Conversion-Optimierung, Content-Strategie
Letzte Aktualisierung:
13.02.2026

Häufigste Fragen kurz beantwortet
Was kostet eine Website bei specialpage?
Wie lange dauert die Umsetzung?
Mit welchem System arbeitest du?
Kann ich die Website später selbst bearbeiten?
Was brauche ich für den Start?
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